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Am Samstag, den 18. Juni 2016 findet der nächste GEO- Tag der Artenvielfalt statt. Dabei sollen in einem bestimmten Gebiet möglichst viele Arten beobachtet und erfasst werden.

15.06.2016

Geotag der Artenvielfalt auf der Bergischen Heideterrasse


Moritz Schulze

Am Samstag, den 18. Juni 2016 findet der nächste GEO- Tag der Artenvielfalt statt. Dabei sollen in einem bestimmten Gebiet möglichst viele Arten beobachtet und erfasst werden.

 

2016 steht das Thema Biotopvernetzung im Mittelpunkt. Auf der Bergischen Heideterrasse zwischen Duisburg und Siegburg wird schon viel für die Vernetzung der Heidereste, Moore und Feuchtwälder getan. So ziehen zurzeit 300 Moorschnucken über die Bergische Heideterrasse und beweiden die Heideflächen. Die Tiere halten die Vegetation kurz, so dass heidetypische Pflanzenarten dort Licht und Platz zum Wachsen haben. Die wandernden Schafe transportieren in ihrer Wolle Pflanzensamen von einem Gebiet ins nächste und tragen somit zur Biotopvernetzung bei. Noch vor 100 Jahren prägten ausgedehnte Heideflächen die Landschaft zwischen Hilden, Solingen und Langenfeld. Heute sind jedoch nur noch in den Naturschutzgebieten kleinere Restbestände vorhanden.

 

Um die Bedeutung dieses Landschaftsraumes hervorzuheben bieten die Biologischen Stationen und Naturschutzverbände am Samstag verschiedene naturkundliche Entdeckungstouren an. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und dauern jeweils zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um 16 Uhr startet die Untersuchung der Pflanzenwelt mit Sibylle Hauke vom BUND Solingen am Wanderparkplatz Langhansstr. in Solingen-Ohligs. Um 19 Uhr bietet Elke Löpke von der Biologischen Station Haus Bürgel eine Vogelstimmenwanderung in der Hildener Heide an. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz an der B 228 Elberfelder Str. in Hilden, Nähe Bushaltestelle Kesselsweiher.

Um 22 Uhr werden Leuchtzelte am Heidebad in der Oligser Heide zur Untersuchung der nachtaktiven Schmetterlinge aufgebaut. Die Schmetterlingsexperten Armin Dahl (AGNU Haan) und Moritz Schulze (Biologische Station Haus Bürgel) erläutern die Funde.

Gleichzeitig sind von 22 – 24 Uhr können Sie mit Johanna Dahlmann (Biologische Station Mittlere Wupper) auf die Pirsch nach Fledermäusen gehen. Der Treffpunkt für beide Nachtveranstaltungen ist der Wanderparkplatz Langhansstr. in Solingen-Oligs.

 

 

Weitere Informationen unter

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag der artenvielfalt/

www.bsdme.de

www.bsmw.de


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Moritz Schulze